Meine Beine tun zwar immer noch weh…

… aber ich hab’s geschafft :)))

Midnattsloppet Stockholm 2009, das bedeutete in dem Fall 10 Kilometer Laufen, im Sprühregen bei ca. 15°C. Brrrrhhh, denkt der Zuschauer (und recht hat dieser!) doch als Läufer begrüßt man es, denn zu warm wird einem nicht, und davor hatte ich am meisten Angst. Ich bin eher jemand, der in kaltem Wetter laufen kann und nicht bei Sonne und Wärme. Weiß also nicht, wie die Jungs und Mädels aus Kenia und Tansania das jedes Mal bewerkstelligen… Wettbewerbsvorteil nennt man diese Fähigkeit wohl ;).

Na, egal. Ab 22.00 wälzte sich jedenfalls eine Masse von grünen Marsmenschen in einem ziemlich guten Tempo über den Stockholmer Södermalm. Nike sponsorte dieses Jahr knallgrüne Funktions-Shirts. Waren auch angenehm zu tragen, denke nun sogar drüber nach, mir ein zweites zu kaufen. Soviel zu gelungenem Marketing. Meine eigene Startzeit war um 22.30 in Gruppe 5 – gebraucht habe ich knapp unter 1 Stunde und 15 Minuten. Damit bin ich sehr zufrieden, denn ich habe meine persönlichen Ziele erfüllt. Das waren insgesamt 3.

1. Die ganze Strecke laufen und nicht gehen, auch wenn der Weg zur Sofia Kirche (nach dem 5. Kilometer siehe Karte) sehr steil war. War aber ein schönes Gefühl hochzujoggen und extrem viele gehende Menschen zu überholen.

2. Keine Seitenstiche zu bekommen (hatte ich auch nicht)

3. Das eigene Tempo zu finden und Spaß dabei zu haben. Auch das hat geklappt.

Und da ich eher auf 1 Stunde und 20 minuten getippt hatte, war es eine schöne Überraschung, rund 5 Minuten schneller gewesen zu sein.

Da ich Stockholm nicht so gut kenne, war es für mich in gewisser Weise auch ein richtig schöner Sightseeing-Lauf. Im 7. Kilometer (siehe Karte) hatte man einen wunderschönen Blick über das nächtliche Stockholm. Außerdem war Party auf Gesamt-Södermalm, mit einigen zum Teil richtig guten Live-Bands. Es gab auch die eine oder andere private Einladung an die Läufer unterwegs. So stand etwa ein leicht bedüdelter junger Mann am Eingang zu seinem Haus und schrie “Ihr müsst nicht mehr weiterlaufen, hier gibt’s Bier!”… Jaaa…. spääääter. Vielleicht.

Bier hatte während dessen mein Support-Service, sprich mein Liebster, der mit Kapuze und hochgezogenem Kragen geduldig bis zum Start am Rand im Regen stand. Und der übrigens einen leichten Neid darüber, dass ich mitgelaufen bin und er dieses Jahr nicht, nicht verbergen konnte.

Ja, ich war ja anfangs auch skeptisch, vorallem, weil ich wie gesagt seit rund sieben Wochen so gut wie nicht trainiert hatte… Aber ich kann eine Teilnahme nur empfehlen, denn es ist ein besonderes Event und allein die Atmosphäre ist es wert mit dabei zu sein.

Hier die Resultate, falls jemand sich mal ‘nen Überblick verschaffen will oder schauen will, ob noch wer mitgelaufen ist, den man kennt

Also, bis Midnattsloppet 2010 dann!

Advertisements

One thought on “Meine Beine tun zwar immer noch weh…

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s